4 Kommentare

  1. Oft (vielleicht immer) haben die anderen vor uns diesen Blick. Sie mögen an einem gerade das, wofür man sich schämt – die „Falten“. „That’s how the light comes in.“

    Ryhtmus, Ton und Bilder: Auch als Gedicht herausragend gelungen. Gefällt mir wirklich sehr!

    1. Für mich ist ein Ideal angedeutet – es erscheint mir möglich sich diesem zu nähern.

      Im Sinne Rilkes „und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben“.

      Wenn es wahrhaftig möglich würde die zu den Rissen gehörige Resignation und auch Frustration (an-) zu nehmen, würde aus meiner Sicht Bewegung in diese Richtung entstehen.

      1. Mir fällt in dem Zusammenhang ein Haiku von Ryòta ein: Vor Weltgetriebe / sah ich drei Tage lang nicht / die Kirschenblüte.
        Genauso benötigen wir unsere Reflexion zur Bewegung, dann gibt es ein Sich-Nähern. Ich , glaube Kintsugi verlangt den Abstand vom Weltgetriebe und von uns selbst. Wer alle Dinge empfangen will, der muss auch alle Dinge hergeben. Hineinsteigern in Resignation verlangt ein Hinaussteigern und da kann Kintsugi helfen. Wunderbar!

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